LiHa2004s Email-Interview mit Yussuf Poulsen

LiHa2004: Herr Poulsen, Sie sind jetzt seit über einem Monat verletzt. Zuerst die Frage: Wie geht es Ihnen heute?

Yussuf Poulsen: Mir geht es gut. Ich habe mich nach meiner Verletzung wieder herangearbeitet und hoffe, dass ich im Heimspiel gegen Darmstadt wieder zum Kader gehören kann.

LiHa2004: Wie sieht der Alltag eines Fußballers aus, wenn er verletzt ist? Sitzt man die ganze Zeit im Wartezimmer beim Arzt und geht hinterher zur Behandlung zum Krankengymnast oder wie muss man sich das vorstellen?

Yussuf Poulsen: Als verletzter Spieler hat man ein noch größeres Pensum zu absolvieren, als wenn man fit ist. Zwischen Reha-Behandlungen mit Physiotherapie, Aufbautraining, Krafttraining und Zwischenuntersuchungen bleibt oft nicht viel Zeit. Teilweise war ich bis zu neun oder zehn Stunden am Tag im Trainingszentrum.

LiHa2004: Wenn man wegen der Verletzung gar kein Fußball spielen kann, spielt man dann in seiner Freizeit umso mehr Fifa17? Und guckt man dann den Kollegen beim Training zu, damit man sie überhaupt mal sieht?

Yussuf Poulsen: Wie ich schon eben sagte, es gibt gar nicht so viel Zeit. Wenn überhaupt, lediglich am Anfang einer Verletzung, wenn man noch nicht mit der Reha beginnen kann. Ansonsten hab ich die Zeit, die blieb natürlich auch viel mit meinen Teamkameraden oder meiner Freundin verbracht.

LiHa2004: Kann man mit einer Verletzung der Mannschaft überhaupt entspannt zusehen, wenn man auf der Tribüne sitzt und nicht eingreifen kann? Tut es dann noch mehr weh, wenn es auf dem Rasen nicht so rund läuft?

Yussuf Poulsen: Leicht ist es nicht. Denn gerade wenn es für die Jungs auf dem Rasen nicht ganz so läuft, will man unbedingt helfen und kann es nicht. Und bei Siegen vermisst man natürlich auch das Jubeln mit den Jungs. Aber zum Glück liegt diese Zeit ja nun hinter mir.

LiHa2004: Zum Abschluss die Frage. Wann geht es wieder ins Mannschaftstraining und wann sieht man Sie wieder auf dem Rasen?

Yussuf Poulsen: Ich trainiere bereits in Teilen wieder mit der Mannschaft. Vollkontakt-Aktionen lasse ich noch weg und trainiere noch etwas dosiert, aber es ist nur eine Frage von Tagen bis ich wieder komplett mit der Mannschaft trainiere.

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